ADPKD ist eine erbliche Erkrankung, bei der sich in beiden Nieren zahlreiche flüssigkeitsgefüllte Zysten bilden. Mit der Zeit wachsen diese Zysten und verdrängen das gesunde Nierengewebe — die Nierenfunktion nimmt allmählich ab.
Die Erkrankung betrifft weltweit etwa 1 von 400–1000 Menschen. In der Schweiz leben schätzungsweise 10'000–25'000 Betroffene. Sie wird durch eine Mutation im PKD1 oder PKD2 Gen verursacht.
Mit moderner Therapie — insbesondere Tolvaptan (Jinarc) — lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Frühdiagnose und regelmässige Kontrollen sind entscheidend.